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Was hat Psychotraumatologie mit Literatur/Kultur zu tun? Ist nicht traumatische Erfahrung der Literatur - »ach« - immer schon unausweichlich eingeschrieben? Und ist diese nicht selbstverständlich deren Therapie? Das Rahmenthema des Bandes wirft die grundlegenden Fragen nach Kunst, Macht und Gewalt/Trauma auf und nähert sich der Formulierung eines neuen wissenschaftlichen Paradigmas zu deren Beschreibung: Gottfried Fischer, zusammen mit Peter Riedesser der Verfasser des einschlägigen Lehrbuchs, definiert Trauma in einer »relationalen und ökologischen« bzw. dialektischen Perspektive als »unterbrochene (soziale) Handlung« - in interwie intra-psychischer Dimension (S. 12). »Dissoziative Erlebnismuster«, Derealisierung und Sprachverlust sind die Folgen. Die gehirnphysiologische