You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Therapeutische Erfahrungen zwingen zu erneuter Reflexion über die analytische Beziehung. Ausgehend von einer Theorie der analytischen Beziehung versucht der Autor zu zeigen, was »frühe Störungen« sind und wie sie sich auf die Regulierung der Beziehung Analytiker - Analysand auswirken. Der Akzent der Arbeit liegt auf dem Studium dieser Regulierung. Diese muß bestimmte Bedingungen entwickeln, die eine therapeutische Mikrowelt entstehen lassen und sie stabil halten. Eine gute Taktik wissenschaftlichen Arbeitens behandelt althergebrachte Konzepte als »Bongaloos«. Als fremde, unbekannte Wesen werden sie in den vorbewußten Bereich geschoben. Im Rahmen neuer Überlegungen tauchen sie wieder auf, neu plaziert, vielleicht mit neuer Bedeutung versehen: Ähnlichkeiten mit Ulrich Mosers Gebrauch von »Übertragung«, »Gegenübertragung«, »therapeutische Situation« sind nicht zu übersehen.