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Dies ist ein Buch der feinsinnigen Bion-Übersetzerin, in dem ihr intensives Durcharbeiten der verschiedenen Ansätze, die frühen Erfahrungen des Kindes zu begreifen, spürbar ist. Krejci ist es gelungen, die unterschiedlichen Betrachtungsweisen verschiedener Autoren zusammenzusehen, besonders die von Freud, Klein, Bion und Piaget. Es ist ein Buch, das integrieren will und insofern auf einer anderen Ebene das schafft, was die Autorin als Anforderung an Körper und Psyche im ersten Lebensjahr beschreibt: vom Unintegrierten zu mehr Integration zu gelangen. Es entsteht ein sehr einfühlsames Bild, nicht eines »kompetenten Säuglings«, sondern darüber, welch ungeheure Integrationsleistung die Entwicklung im ersten Lebensjahr erfordert. Krejci gelingt es, sprachlich anschaulich zu bleiben, also dem Leser eine lebendige Vorstellung zu vermitteln. Offenbar hat ihre langjährige Beschäftigung mit Bion einen inneren Verdauungs- bzw. Integrationsprozeß möglich gemacht, der dazu geführt hat, daß dieses Buch (fast) leicht und mit Vergnügen zu lesen ist.
Krejci geht dabei schrittweise vor, entwickelt in einzelnen kurzen Kapiteln ihre Gedanken zu verschiedenen Aspekten der Entwicklung, die zur Psychogenese beitragen. So kann der Leser die unterschiedlichen Ansätze gut nachvollziehen und bekommt allmählich eine differenzierte und komplexe Vorstellung der unbewußten leibseelischen, innerpsychischen und intersubjektiven Kommunikationsprozesse, die unter dem Einfluß der unbewußten Phantasie die psychische Struktur entstehen lassen.
Die Entstehung und Ausformung des Psychischen zu Beginn des Lebens ist das, worum die Gedanken des Buches kreisen, und so beginnt es folgerichtig mit dem kindlichen Organismus, der nach der Geburt in ein neues Kommunikationssystem eintreten muß. Zwischen dem Erleben des eigenen Körpers und dem Umgang mit der Mutter entfaltet der Säugling die Welt seiner Erfahrung. Beide, Mutter und Kind, müssen sich gegenseitig nach der Abnabelung wiederfinden. Die Bedeutung der Af