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Die Autorin diskutiert das Phänomen rechtsradikaler Jugendgewalt in den alten und neuen Bundesländern Deutschlands. Die spezifisch deutsche Problematik erkennt sie darin, daß die latente Destruktivität sich vermischt mit rassistischer Gewalt, die auf dem Boden eines erneuerten alten Nationalismus entstanden ist. In den Biographien rechtsradikaler Jugendlicher bündeln sich frühkindliche Traumatisierungen, Demütigungen beim Wunsch nach sozialer Anerkennung und eine Verstrickung in die Generationengeschichte. Selbsthaß wird auf Ausländer projiziert, denen nicht nur die eigene Schwäche, sondern auch die abgewehrte Schuld der Eltern und Großeltern projektiv aufgeladen wird.