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Die Paranoia-Diskussion spielt seit jeher eine zentrale Rolle innerhalb der deskriptiven Psychopathologie. Psychodynamische Ansätze können einen wertvollen Beitrag zu diesem Thema leisten. Die Psychoanalyse besitzt in ihren Anfängen wichtige Quellen hierfür im Werk von Sigmund Freud, Melanie Klein und Jacques Lacan. Im psychodynamischen Mittelpunkt der paranoiden Persönlichkeit stehen die konfliktreichen Fragen nach Selbstdefinition, Selbstwert und personaler Identität. Antworten auf diese Fragen können in den grundlegenden triebtheoretischen, ichpsychologischen, objektbeziehungstheoretischen und selbstpsychologischen Modellen der Psychoanalyse formuliert werden, die komplementär aufeinander verweisen.