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Gegen die unbestreitbaren Verdienste der empirischen Säuglingsforschung plädiert der Autor für die Eigenständigkeit der psychoanalytisch-metapsychologischen Theorie: empirische Daten können die Metapsychologie nicht ersetzen. Diese ist, so der Autor, im Begriff des »psychischen Apparats« verdichtet. Dessen Aufgabe ist es, psychoanalytisches Denken darüber zu ermöglichen, welche Bedeutung sinnliche Erfahrung für die menschliche Seele hat und wie sie der Wiederholung der Urerfahrung einer lebensbedrohlichen Trennung von der Mutter wirksam begegnen kann. Der Autor zeichnet die zwischen Triebtheorie und Objektbeziehungstheorie oszillierende Entwicklung des psychoanalytischen Denkens der frühen Erfahrungen nach, von Freuds »primärem Narzißmus« über Melanie Kleins »inneren Objekten« bis zu Winnicotts »Übergangsobjekt«, Bollas' »Verwandlungsobjekt« und Ogdens »autistisch-berührende Position«. Der psychische Apparat scheint, so der Autor, tatsächlich der metapsychologische Ort zu sein, über den eine Verständigung, wenn nicht sogar eine Synthese der psychoanalytischen Konzepte am ehesten möglich ist.