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Elf untereinander kommunizierende Essays umspielen das Unternehmen Psychoanalyse und suchen einen Möglichkeitsraum in Theorie und Praxis.
Leitthema ist die Einschätzung des »psychischen Apparates« aus einem psychoanalytischen Meta-Blick, den Pontalis auf die verschiedenen Schulen und Konzepte wirft, sowie die Frage der Konstituierung eines »psychischen Raumes«. Man gewinnt einen Eindruck von der Spannung, die zwischen der Freudschen und der Winnicottschen bzw. Greenschen Metapher besteht; diese stehen für zwei jeweils unterschiedliche Zugänge zu konträr anmutenden Psychopathologien, denen die Kliniker in hundert Jahren Psychoanalyse begegnet sind. Schließlich figuriere der »Psychismus als Doppelmetapher des Körpers«, wie im gleichnamigen Text, von Fairbairn ausgehend, dargelegt wird.
Der Essay »Zwischen Traum als Objekt und Traumtext« verfolgt zwei Stränge, die die theoretische und klinische Psychoanalyse kennzeichnen: Freuds Zugang zum Traum ist auf den ersten Blick die des eindringenden Eroberers, des Ödipus, der sich durch die Deutung des mütterlichen Körpers bemächtigt. Den »psychischen Raum«, der bei vielen Patienten erst konstituiert werden müsse, setzte Freud voraus. Von hier leite sich eine »logozentrische« Lesart Freuds her, für die unter anderem Lacan steht. Pontalis akzentuiert hingegen Freuds Warnung, nicht »den Traum mit dem latenten Traumgedanken zu verwechseln«, und hebt mit Freud den Traum als andere »Denkform«, somit die Eigenständigkeit der »eigentlichen Traumarbeit«, hervor. Hier ist die Anziehungskraft der visuell erlebten Infantilszene am Werk: Ausgangspunkt für die Bezüge zur Philosophie Merleau-Pontys, der das Primat des Visuellen, die »Arbeit