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Zunächst beschreibt der Autor die aktuellen gesundheitspolitischen Veränderungen, die vom Psychotherapeutengesetz über die Facharztweiterbildung bis zur Qualitätssicherung reichen und die Bedingungen sowohl für die psychoanalytische Ausbildung als auch für die psychoanalytische Praxis verschärft haben. Anschließend diskutiert er das Verhältnis der Psychoanalyse zu Fragen der Bezahlung, der therapeutischen Absicht, der Frequenz und der extraklinischen Forschung. Pollak sieht einen Mythos der Kontamination des »reinen Goldes der Analyse« am Werk, der einer genaueren Prüfung nicht standhalte. Abschließend wird der Frage nachgegangen, ob es sich bei der Psychoanalyse um eine einzigartige subjektive Erfahrung oder um ein überprüfbares psychotherapeutisches Verfahren handle. Der Autor plädiert dafür, am Doppelcharakter der Psychoanalyse festzuhalten und sich den Plausibilitätsforderungen von empirischer Forschung und Gesundheitspolitik zu stellen.