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Antonino Ferro stellt eine narratologische Theorie der Psychoanalyse dar, wie sie in Italien unter Einfluß des psychoanalytischen Konstruktivismus Wilfred Bions sowie der Feldtheorie Kurt Lewins in der Fassung der argentinischen Psychoanalytiker Baranger und Baranger entwickelt wurde. Anhand mehrerer Fallvignetten demonstriert der Autor seine Behandlungstechnik, bei der ko-narrative Transformationen an die Stelle von Deutungszäsuren treten: Der Analytiker meidet geschlossene Deutungen und sucht statt dessen den Dialog, um gemeinsam mit dem Patienten an der Herstellung von Bedeutung zu arbeiten und »unverdaute Tatsachen« umzuwandeln und zu entschlüsseln.