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Unter ständigem Rückgriff auf Ergebnisse der Traumforschung und der dort gewonnenen Begriffe wie »Mikrowelt«, »kognitive Elemente«, »Features«, »place« versucht der Autor kognitiven Prozessen und deren affektive Regulierung in der Poesie auf die Spur zu kommen. Übergeordnetes Ziel ist die Entwicklung einer »kognitiven Grammatik«. In eindringlichen Analysen von Gedichten Jaccottets, Oleschinskis, vor allem aber Paul Celans wird die Tragfähigkeit des Forschungsansatzes zur Diskussion gestellt.