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Die italienische Zeitschriftenlandschaft weist drei psychoanalytische Periodika auf:
Die traditionsreiche Revista di Psicoanalisi, Organ der alten Italienischen Psychoanalytischen Gesellschaft. Sie erscheint seit 1954 vierteljährlich, wurde lange Jahre von Eugenio Gaddini herausgegeben, der hier auch viele seiner bedeutenden Arbeiten erstmals publizierte.
Eine Psiche genannte Zeitschrift, die sich mehr im Stile der früheren International Psychoanalytic Revue präsentiert.
Die kleine Zeitschrift Psicoanalisi, auf die ich mich aus Gründen persönlicher Ökonomie beschränke. Sie erscheint seit 1997 halbjährlich im Verlag Il Pensiero Scientifico und wird getragen von der 1992 als Studiengruppe gegründeten und 1997 als volle Mitgliedsgesellschaft in die IPV aufgenommenen Italienischen Psychoanalytischen Vereinigung (AIPSI). Herausgeberin ist Jacqueline Amati Mehler, die Chefredaktion hat Giovanna Ambrosio inne.
Die Zeitschrift versteht sich als strikt psychoanalytisch in Theorie und klinischen Beiträgen und hat sich zwei Hauptziele gesetzt: Zum einen will sie das italienische Publikum mit bedeutenden internationalen Autoren bekannt machen bzw. deren Texte in Italienisch zur Verfügung stellen, wobei ein Gleichgewicht zwischen den Regionen Europa, Nordamerika und Lateinamerika angestrebt wird; zum andern erscheinen hier ausgewählte Arbeiten von Mitgliedern der AIPSI. Auch sollen hier klassische Arbeiten, wie z. B. Gaddinis »On Imitation«, neu zur Diskussion gestellt werden.
Angesichts dieser Struktur erscheint mir ein allgemeiner Überblick weniger sinnvoll als der Versuch, einzelne der in Psicoanalisi regelmäßig publizierenden Autoren den Lesern der PSYCHE ausführlicher bekannt zu machen. Dies ist nicht nötig für Jacqueline Amati Mehler oder Jorge Canestri, die in ihrer Zeitschrift häufig zu Wort kommen, aber stets auch ein internationales Forum haben. Anders Simona Argentieri, deren bedeutende klinische, didaktische und publizistische Tätigkeit sich von wenigen Ausnahmen abgesehe