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Der Autor revidiert seine in Moses der Ägypter vertretene These, Freuds Darstellung von Moses als Ägypter in seiner Moses-Studie sei Teil des Diskurses der Aufklärung, die Mosaische Unterscheidung von wahrer und falscher Religion aufzuheben. Jetzt sieht er darin vielmehr Freuds Versuch, diese Unterscheidung in Form des Bilderverbots als zentrale jüdische Errungenschaft im Sinne eines Fortschritts in der Geistigkeit und seine Psychoanalyse als dessen Fortsetzung zur Geltung zu bringen.