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Im traditionellen psychoanalytischen Setting dominiert bekanntlich das gesprochene Wort, nicht-sprachliches Verhalten tritt dahinter zurück und scheint aus dem Feld des wechselseitigen Blicks von Patient und Analytiker weitgehend ausgeschlossen zu sein. Am Beispiel schwerer Persönlichkeitsstörungen kann der Autor zeigen, daß — neben dem Sprechen — Ausdrucksformen zwischen Patient und Analytiker realisiert werden, die sich in körperlich-gestischem Handeln, in Enactments, äußern. Sprachlicher Dialog und nicht-sprachliche Kommunikation, Handlung und Sprache, sind untrennbar miteinander verschränkt. Mit kurzen Fallvignetten verdeutlicht der Autor seine Sichtweise.