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Neben dem Traum, der Fehlleistung und dem neurotischen Symptom hat Freud bekanntlich auch den Witz als Nachweis des Unbewußten genutzt. Der Autor stellt Freuds Theorie des Witzes eine weitere Dimension zur Seite: Während für Freud der »eigentliche« Witz ein textliches und sprachliches Bedeutungsphänomen ist, erkennt Flader im Witz auch einen sozialen Vorgang, einen Prozeß sprachlichen Handelns und einen Kommunikationsprozeß mit je subjektiven Strukturen. An Freuds Prinzip der Aufwandersparnis und der Gedanken zur genetischen Entwicklung des Witzes verdeutlicht der Autor seine Überlegungen, die er abschließend anhand einer Reihe aktueller Witzbeispiele exemplifiziert.