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Nach einer Zusammenfassung der wesentlichen Kritikpunkte der sogenannten Freud-Basher widerlegt der Historiker Hale vor allem die von Crews, Esterson, Swales, Macmillan und Kerr angeführten Argumente. Seine gründliche Analyse erschüttert die Seriosität der Revisionisten: Es wird deutlich, daß diese erstens zu pauschalen Behauptungen neigen, die durch Vermutungen oder durch verkürzte bzw. aus dem Zusammenhang gerissene Zitate belegt sind, daß sie zweitens eine ahistorische Perspektive einnehmen und somit verkennen, wieviel Freud im Kontext seiner Zeit und im Vergleich zu seinen Zeitgenossen geschaffen hat, und daß sie drittens aufgrund eines selektiven Zitierens oder Ignorierens entscheidender Passagen die Komplexität der Freudschen Argumentation nicht oder nur unzureichend erfassen.