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Ulrich Stuhr, Marianne Leuzinger-Bohleber und Manfred Beutel legen mit diesem Band eine Sammlung von Psychotherapiestudien vor, die einen guten Überblick über zum größten Teil derzeit laufende Forschungsprojekte verschafft. Bekanntlich wird
Psychotherapieforschung in der Psychoanalyse seit einigen Jahren vermehrt betrieben, zum einen sicherlich aufgrund des Legitimationsdruckes, zum anderen aber, weil mittlerweile methodische Alternativen vorliegen, die die Beforschung von Therapien immer reizvoller erscheinen lassen. Nach Beiträgen zur Bedeutung der Psychotherapieforschung im wissenschaftshistorischen Kontext (Holzhey, Wallerstein, Kernberg, Fonagy und Target, Dreher, Trimborn) berichtet ein mit »Aufbruch« betiteltes Kapitel von den ersten, mit Spannung erwarteten Ergebnissen der psychoanalytischen Katamnese-Studie der DPV (Stuhr, Rüger, Leuzinger-Bohleber, Beutel und Rasting). Ein weiteres langes Kapitel ist nationalen und internationalen Forschungsprojekten gewidmet: dem Stockholmer Forschungsprojekt (Sandell); der Vorstellung der von Jones stammenden Methode des Psychotherapieprozesses Q-Set anhand der Patientin AMALIE (Albani, Blaser, Jones, Thomä und Kächele); einer weiteren Darstellung einer Methode, die Strukturen in der Patienten-Therapeuten-Interaktion zu erfassen (Jones); der mittlerweile auch schon recht bekannten Praxisstudie analytischer Langzeittherapien mit der Entwicklung der Heidelberger Umstrukturierungsskala (HUSS) von Rudolf, Grande u. a.; einer Münchner Prozeß-Outcome Studie; einem Vergleich zwischen analytischer Therapie und tiefenpsychologisch fundierter Therapie (Huber, Klug, von Rad); der Frankfurt-Hamburger Langzeit-Psychotherapiestudie; einem Vergleich von analytischer Therapie/tiefenpsychologisch fundierter Therapie und Verhaltenstherapie (Brockmann, Schlüter, Eckert) sowie zwei US-amerikanischen Forschungsarbeiten (Waldron et al.; Freedman).
Ein weiteres Kapitel befaßt sich mit der ökonomischen Problematik in der aktuellen Psychotherap