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Die Autorin, von 1977-1982 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Hermann Argelander an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt/M., ist aus dieser Zeit eng vertraut mit der Theorie und Praxis des »szenischen Verstehens«. Nachdem mit Argelanders Das Erstinterview und Anita Eckstaedts Die Kunst des Anfangs bereits zwei Klassiker vorliegen, war es mutig, ein weiteres Buch zu diesem Thema zu schreiben. Um es vorwegzunehmen: Die Autorin nimmt sich in dieser Gesellschaft gut aus.
Das Erstinterview ist eine Untersuchungsmethode eigener Art, für die es keinen Vergleich gibt, obwohl sie doch nichts anderes will als andere Untersuchungsmethoden auch: eine Diagnose und Behandlungsindikation unter Berücksichtigung der Prognose zu stellen. Jedoch: »Den Namen »psychoanalytisches Erstinterview« würde ich für das Verfahren reservieren, das die aktuelle unbewußte Psychodynamik in der Zwei-Personen-Beziehung in den Vordergrund stellt« (S. 19). Die Besonderheit