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In ihrer Studie geht die Autorin den vielfachen Wegen nach, auf denen die Erfahrung des Konzentrationslagers in das künstlerische Schaffen von Zoran Music bis in die Gegenwart eingegangen ist, und skizziert zugleich die dabei wirkenden unbewußten Prozesse. Vor dem Hintergrund von Zeichnungen aus Dachau enthüllt die strukturale Analyse seines Werks die Komplexität und das vielfältige konfliktuelle Schicksal der traumatischen und post-traumatischen Erfahrung. Die Autorin belegt, daß eine traumatische Konstellation Triebressourcen freizusetzen vermag, die für die schöpferische Tätigkeit unabdingbar sind, wohingegen das sekundäre Durcharbeiten eines Traumas bei fortdauernder Belastung durch einen ungelösten Konflikt den Rückgriff auf das Triebkapital verhindern kann.