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Der folgende Bericht schließt an unsere frühere Umschau in dieser Zeitschrift (H. 7/2000, S. 669-688) an. Wir erfassen nochmals die Beiträge aus eineinhalb Jahren, wollen aber in Zukunft auf einen Jahresrhythmus umstellen. Diesmal haben wir 87 Titel ermittelt, einige Nachträge aus dem Zeitraum unseres letzten Berichts eingeschlossen. Wir haben 43 Zeitschriften ausgewertet, elf mehr als früher; außerdem etliche Internet-Verzeichnisse.1 Von den systematisch durchgesehenen Zeitschriften lieferten 23 mindestens einen Beitrag. Am ergiebigsten waren: International Journal of Psychoanalysis und Psychoanalysis and History (je 12), Journal of the American Psychoanalytic Association (11), Psychoanalytic Review (7), International Forum of Psychoanalysis (6).2
Unsere Auswahlprinzipien sowie Anlage und Zweck unserer Referate haben wir beim letzten Mal beschrieben. Die damalige Kapiteleinteilung wurde für den vorliegenden Bericht etwas modifiziert. Schwierig bleibt die Abgrenzung, welche Texte als historisch im engeren Sinn gelten sollen. Statt uns um die Ausformulierung eines Prinzips zu bemühen - wie haben früher »historiographische Distanz« als Kriterium genannt -, geben wir einige Beispiele, was wir nicht berücksichtigt haben: Aufsätze, die sich auf die immanente Lektüre eines Textes, zumeist von Freud, beschränken; Beiträge eines Ferenczi-Hefts des American Journal of Psychoanalysis (H. 4/1999), in denen es primär um die inhaltliche Würdigung und Aneignung Ferenczis geht; Arbeiten von sehr hoher Warte, die etwa Freuds Theorie mit der von Marx und Nietzsche vergleichen; feministische Reflexionen über den Widerspruch zwischen Freuds respektvoller persönlicher Einstellung zu Frauen und seinen »frauenfeindlichen« Theorien der Weiblichkeit;