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Von der zeitgenössischen Psychoanalyse in den USA haben vor allem zwei große Richtungen, die Ichpsychologie und die etwas disparate Gruppe der Beziehungsanalytiker, zu positiven wie negativen Vorurteilen Anlaß gegeben. Die Autorin präsentiert und reflektiert exemplarisch an je einem Hauptvertreter der Relational School (Owen Renik) wie der modernen Ichpsychologie (Fred Busch) die Basisannahmen, die den Neuerungen der klinischen Theorie in Amerika zugrunde liegen. Unter Einbezug von Brenners Zurückweisung des Strukturmodells 1992 macht Schmidt-Hellerau auf die Unterschiede innerhalb der Interventionsstrategien aufmerksam, die mit oder ohne einen Bezug auf die theoretischen Grundkonzepte der Psychoanalyse entstehen. Dabei werden die Spätfolgen der in den 60er und 70er Jahren hauptsächlich in den USA geführten Metapsychologie-Debatte deutlich.