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Anhand einer Theorie sozialen Biofeedbacks konzeptualisieren die Autoren die zentrale Rolle der Affekte und der Affektregulation für die Entwicklung des Selbst. Frühe Bindungserfahrungen und spezifische Spiegelungsprozesse fördern die Affektregulation, die Mentalisierung sowie die Selbstentwicklung, die Fremdwahrnehmung und die interaktionellen Kompetenzen. An empirischen Befunden belegen sie, wie kongruentes bzw. inkongruentes Spiegeln in frühen Entwicklungsphasen zum Gelingen oder auch zu Defiziten der Konstitution des Selbst beitragen. Die Genese dessen, was Winnicott mit dem Konzept vom »falschen Selbst« herausarbeitete, wird anschaulich entwickelt.