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Das Klimakterium der Frau ist in der Psychoanalyse ein wenig beachtetes Thema. In der klassischen Psychoanalyse wurde die wechseljährige Frau unter dem Aspekt von Verlust, Defizit und Depression gefaßt. Die neueren psychoanalytischen Weiblichkeitstheorien thematisieren die Wechseljahre unter dem Aspekt der inneren Mutter- und Vaterbilder, der Bedeutung des eigenen inneren Körperraums, der Beendigung von Zyklus und Gebärfähigkeit sowie der veränderten Sexualität und Objektbeziehungen. Schlesinger-Kipp versteht die Wechseljahre als eine weibliche Entwicklungsphase, die der Frau die Zeit und Chance bietet, die notwendigen inneren und äußeren Veränderungen, die psychischen Umstrukturierungen und Trennungsprozesse zu leisten. Sie demonstriert dies anhand kurzer Fallvignetten.