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Vor dem Hintergrund von Peter Sloterdijks umstrittener »Elmauer Rede« geht der Autor zunächst Assoziationslinien im Kontext von Heidegger, Beaufret und Lacan nach. In Lacans Analyse des »Spiegelstadiums« macht er das Motiv des »Doppelgängers« sichtbar als Symbol für die konstitutionelle Verfassung des Ichs samt der damit gegebenen Destruktivität. Um deren Erklärung geht es auch René Girard mit seinem Begriff des »mimetischen Wunsches«. Im Licht des gegenwärtigen gentechnologischen Fortschritts erscheint, so Heim, der Doppelgänger als Klon. Der Autor erörtert abschließend die Illusionen und Gefahren derartiger Denkbilder und benennt die Fragwürdigkeit von Heilmitteln, die sich im Konzept der »Anthropotechniken« bündeln.