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Ad 1: Der ganze erste Abschnitt von Frau Bells Kommentar zu meinem Text ist der Begründung gewidmet, weshalb wir überhaupt einen Facharzt für die psychotherapeutisch tätigen Ärzte brauchen. Nur: Hier besteht kein Dissens. Es geht mir alleine um die Berechtigung der inhaltlichen Ausgestaltung des bisherigen Facharztes für Psychotherapeutische Medizin, welche zum einen berufspolitisch-pragmatisch (Frau Bells Argumentationsebene) begründet, zum anderen aber theoretisch reflektiert (mein Anliegen) werden kann.
Ad 2: Die Notwendigkeit integrativer Therapieansätze werden immer wieder mit dem Hinweis auf die erfolgreiche entsprechende Arbeitsweiseinden psychosomatischen Kliniken/Abteilungen hervorgehoben, und so ist im wesentlichen auch Frau Bells Argumentation. Nur: Dort werden die verschiedenen Ansätze von verschiedenen Personen durchgeführt, »multimodal« ist dort gleichzusetzen mit »multipersonal«, und das hat mit der von mir beschriebenen Omnipotenz nichts zu tun, im Gegenteil. Ambulant aber sollen all diese verschiedenen Behandler in einer Person kondensiert werden? Ich fürchte, daß hier tatsächlich nur eine Karikatur herauskommen kann. Und daß sich der bisherige Erfolg des stationären teambasierten Vorgehens im ambulanten unipersonalen Vorgehen nicht wiederholen läßt. Dann wäre möglicherweise der Ruf der Psychotherapie, um den es jetzt schon nicht gut bestellt ist, endgültig dahin.
Ad 3: Hier geht es ziemlich durcheinander. Die psychoanalytische Methode wird durch ihre Theorie, die Metapsychologie, beschrieben. Weshalb diese Theorie »den Patienten in seiner Struktur, spezifischen Vulnerabilität und Ichstärke« (K. Bell) nicht sehen lassen soll, weiß ich nicht, da man ohne diese Theorie von eben diesen Dingen gar nichts wissen kann. Den »Rückschritt zu Eissler und seiner normativen Idealtechnik« (K. Bell) sowie den angeblichen Widerspruch meines »Plädoyers für »die Methode« […] zur klinischen Erfahrung« (K. Bell) müßte mir Frau Bell nachweisen. Ich meine, in meinem Buch