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Im Zusammenhang mit der Katamnesestudie der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung wurden ehemalige Patienten längere Zeit nach Abschluß ihrer psychoanalytischen Langzeitbehandlungen von Psychoanalytikern ausführlich zu ihren Erfahrungen in diesen Behandlungen und deren Beurteilung befragt. Die Autorin untersucht die Aussagen traumatisierter Patienten und arbeitet fünf Typen von Traumabehandlungen heraus, die sich nach Zielsetzung, Technik und Ergebnis unterscheiden. Trotz des großen Gewinns, den viele Patienten aus ihren Behandlungen zogen, empfinden manche sie als unvollständig. Als Begründung wird angenommen, daß diese Patienten eine durch das Trauma bedingte Objektspaltung nicht überwinden konnten. Reerink reflektiert die Konsequenzen dieses Befunds und stellt typische Klippen dar, an denen Traumabehandlungen scheitern können.