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Vor dem Hintergrund ihrer eigenen psychoanalytischen Anfänge in München Ende der 60er Jahre macht die Autorin die Amerikanisierung oder Internationalisierung der deutschen Psychoanalyse sichtbar, die unter dem Vorzeichen der amerikanischen Ichpsychologie stand. Sie entschlüsselt diese Rezeptionsphase zugleich als Desorientierung hinsichtlich der eigenen psychoanalytischen Vergangenheit in Deutschland vor der Nazizeit. Mit ihrer eindrücklichen Rekonstruktion grundlegender theoretischer Kategorien von Margaret Mahler (zentral: Symbiose) und deren frühe Einbindung in Diskussionen im Umkreis von Ferenczi (dort: Omnipotenz) zeigt sie zugleich ein Stück vergessener (europäischer) Tradition in der Entwicklung der Ichpsychologie auf, die uns Mahler ein wenig näherbringt und unsere Sicht der amerikanischen Ichpsychologie verändert.