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Anhand von drei Fallbeispielen illustrieren die Autoren (eine Psychotherapeutin und ein Neurologe und Pädiater) ihr gemeinsames Projekt im Rahmen einer integrierten Medizin. Die Gestaltung des Informationsaustauschs ist ihnen zufolge das zentrale Problem, das bei der Behandlung von Patienten im Koma oder anderen existentiellen Grenzsituationen verstanden werden muß. Die Gestaltung des Informationsaustauschs wurde formal durch die Einführung einer kontinuierlichen therapeutischen Matrix realisiert, die erlaubte, die klinischen Phänomene als Ausdruck eines Defekts des Organismus (Symptomcharakter) und gleichzeitig als Zeichen der Störung der Organismus-Umwelt-Beziehung (Zeichencharakter) zu interpretieren. Wesentliche Ergebnisse nach Abschluß des Projekts waren: Alle Patienten, die im Koma waren, hatten eine vollständige Koma-Remission, auch wenn dies nach den medizinischen Prognosekriterien unwahrscheinlich erschien. Bei allen war die Dauer bis zur Wiederherstellung des Bewußtseins auf etwa ein Drittel der Zeit verkürzt verglichen mit der, die statistisch zu erwarten gewesen wäre.