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Gegen die vorherrschende genetische oder entwicklungspsychologische Perspektive rekapituliert der Autor zunächst die diversen Aspekte der komplexen Theorie der Zeitlichkeit Freuds – wie psychosexuelle Entwicklung, Nachträglichkeit, Traum als indirektes Erinnern, Zeitlosigkeit des Unbewußten usw. –, die seiner Ansicht nach immer noch brauchbar ist, aber nach unterschiedlichen psychischen Funktionsmodi und Patientengruppen differenziert werden muß. Im Anschluß daran stellt er Elemente einer psychoanalytischen Konzeption der Zeit vor, deren Struktur polychron und im Bild einer »zersplitterten Zeit« verdichtet ist.