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Wiederholung ist der Zeitlichkeitsmodus der Freudschen Erinnerungstheorie. Diese These belegt der Autor anhand einer eingehenden Analyse vornehmlich von Freuds Text »Über Deckerinnerungen«. Tatsächlich stellt die Deckerinnerung das Universalmodell für das Funktionieren aller Kindheitserinnerungen insofern dar, als sie Entstellungen der Verdrängung und der Wiederkehr des Verdrängten unterworfen sind. In seiner Analyse werden Wiederholung und Nachträglichkeit vomAutor als die beiden Zeitfiguren der Psychoanalyse ausgemacht, die das herkömmliche lineare Zeitlichkeitsdenken suspendieren. Überlegungen Walter Benjamins zum Geschichtsbegriff schärfen schließlich den Blick auf Freuds Konzeption der Erinnerung.