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In seinen Überlegungen zum Zusammenhang zwischen Zeiterfahrung und depressiver Position geht der Autor davon aus, daß die depressive Position erst vor dem Hintergrund erster Trennungserfahrungen erlebt werden kann. Im paranoid-schizoiden Zustand ist die Vergangenheit allgegenwärtig, die Zukunft erscheint als das Ende aller Zeiten. Erst mit dem Erleben von Trauer und Verlust kann Getrenntheit erfahren und Inneresund Äußeres verbunden werden. Nicht die Erinnerung ermöglicht die Trauer, sondern umgekehrt, die Fähigkeit zu trauern führt zu Erinnerung. Deshalb geht der Entwicklung der Zeiterfahrung die Entfaltung eines inneren, dreidimensionalen Raums voraus. Weiß entwickelt ein räumliches Modell der Übertragungssituation und zeigt anhand von Fallvignetten die Schwierigkeiten bei der Konstruktion des psychischen Raums auf. Für den Autor ist die Bearbeitung dieser Konflikte im Hier und Jetzt der therapeutischen Situation von entscheidender Bedeutung.