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Ausgehend von einer Inszenierung in einer niederfrequenten psychoanalytischen Therapie im Sitzen, werden Schritte des Verstehens und der Veränderung beschrieben. Das Enactment ist ein zunächst handelndes Erinnern, in das der Analytiker schließlich einsteigt und bei dem er dann versucht, die Affekte der gemeinsam erlebten Szenen zu klären. Darausentsteht ein erinnernder Zugang zuschweren Traumatisierungen, die nach und nach in ihrer affektiven Bedeutung realisiert und dann sprachlich symbolisiert werden können. Dies führt schließlich zum anhaltenden Verschwinden verschiedener körperlicher und psychischer Symptome. Diese Schritte werden im Kontext der Konzepte des »emotionalen Unbewußten« (De Masi), des »implizitem Beziehungswissens« (Stern) sowie des »prozeduralen Unbewußten« (Kandel) diskutiert. Es zeigt sich, daß die Erinnerung zunächst eher Folge als Ursache einer therapeutisch bewirkten Veränderung ist. Die Beachtung der emotionalen Klärung gemeinsam erlebterSzenen wird als zentrale ver änderungswirksame Dimension beschrieben. Hieran schließen sich die Erinnerung und dann die Erzählung als weitere symbolisierende Veränderungsschritte an.