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Das Verhältnis von Psychoanalyse und Geschichte ist seit Freud vielfach und kontrovers behandelt worden. Anhand der Rekonstruktion zentraler Modelle und Darstellungen spezifischer Konstellationen der beiden Disziplinen – durch die kritische Theorie, Wehler, Mitzmann, Rolnik, Lorenzer, Rüsenu. a.– entwickelt der Autor die Umrisse eines Projekts, in dem der Psychoanalyse über die «hilfswissenschaftliche« Funktion hinaus die einer Kritik in methodologischer wie realgeschichtlicher Hinsicht zugewiesen ist.