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Ein unerwartetes Ergebnis der DPV-Katamnesestudie lag in der Erkenntnis, in welchem Ausmaß erlittene traumatische Ereignisse während und kurz nach dem 2. Weltkrieg (Bombardierungen, Flucht, Beobachtungen von entsetzlichen Szenen usw.) die Biographien vieler ehemaliger Patienten der Studie determiniert hatten. Die Autorin stellt eine Reihe derartiger durch Traumatisierungen geprägter Lebensgeschichten vor, die erst in der Analyse ihren traumatischen Kern offenbarten. Abschließend erörtert sie zentrale behandlungstechnische Probleme, wobei sie für den Erfolg der Analyse auch die Fähigkeit von Analytikern und Patienten erkennt, neben der Innenwelt der Patienten die gesellschaftlichen Ereignisse und spezifischen Wirklichkeiten mitzubedenken, die sie als Kleinkinder erlebten.