You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Der Autor bezeichnet den Narzißmus-Aufsatz Freuds als einen Text des Umbruchs, der sich in einem wiederkehrenden Rhythmus von zögerndem Zweifel einerseits und vorwärtsstürmendem Urteil andererseits manifestiere. In dieser doppelten Bewegung, so Küchenhoff, sei die Dualität der Triebe eingeschrieben, die Freud inhaltlich nicht ohne weiteres habe wahren können, die er aber in der formalen Textgestaltung zum Ausdruck brachte. Der zweite Teil befaßt sich mit den Wirkungen der Freudschen Narzißmus-Arbeit und prüft sie auf ihre Aktualität unter vier Problemkreisen: 1. Narzißmus und die Frage der Normalität, 2. Verhältnis von Narzißmus und Objektliebe, 3. Verhältnis von Narzißmus und Libido und 4. Verhältnis von Narzißmus und Destruktivität.