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Sammeln ist ein nahezu ubiquitäres Phänomen, das sich auf anthropologische, soziobiologische und individuelle psychodynamische Wurzeln zurückführen läßt und doch bei Männern wesentlich häufiger vorkommt als bei Frauen. Der Autor zeigt auf, daß Form und Objekte des Sammelns wichtige Hinweise geben, die analysiert werden können: Die Spannbreite des Sammelns bewegt sich dabei von einer ich-syntonen, reifen Form im Sinne der Sublimierung als weitgehend gelungener Weltbewältigung bis hin zum Sammeln als neurotische Abwehr von präödipalen und ödipalen Traumata und Konflikten.