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Die Bedeutung und der Stellenwert von Supervision ist in den verschiedenen Arbeitsumfeldern im Profit- und im Non-Profitbereich sowie in unterschiedlichen Settings (Einzelne, Gruppen, Teams, Organisationen) in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen. Dies steht in einem krassen Gegensatz zu dem Umstand, daß es an geprüften Qualitätskriterien für supervisorische Prozesse weitgehend noch immer mangelt. Hier setzt Heidi Möller mit ihrem Buch an. Sie versucht in einer aufwendigen Studie, einige wichtige Probleme supervisorischer Tätigkeit am Beispiel der psychoanalytischen und integrativen Teamsupervision theoretisch und empirisch zu untersuchen.
Nach einem kurzen und informativen Überblick über die internationale und nationale Geschichte der Supervision, die ihre historischen Wurzeln zum einen in der Professionalisierung der sozialen Arbeit seit Ende des 19. Jahrhunderts in den USA und zum anderen in der seit etwa 1920 obligatorischen Kontrollanalyse in der psychoanalytischen Weiterbildung hat, situiert Möller Supervision im Spannungsfeld von psychotherapeutisch orientierter Fallarbeit und einer eher systemisch ausgerichteten Organisationsberatung. Sie versucht damit dem Trend hin zu einer einseitigen Organisationsberatung entgegenzusteuern. In der Supervisionsszene