You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die psychoanalytische Begrifflichkeit vom Ich und den Objektbeziehungen läßt gelegentlich wenig Spielraum, die Andersartigkeit des Anderen auch im psychoanalytischen Prozeß zu berücksichtigen und die Integration des Dritten in die psychische Struktur zu reflektieren. Die Einführung der Kategorie der Alterität (»der Andere im Ich«) soll — in Auseinandersetzung mit phänomenologischen und psychoanalytischen Konzeptualisierungen (vor allem J.P. Sartre, E. Lévinas und J. Lacan) — diesem Mangel begegnen. In Verbindung mit einer klinischen Illustration, die die Schwierigkeit der Begegnung mit dem Anderen sowie einige Figuren der »verfehlten Begegnung« mit dem Anderen schildert, soll ein Prozeß der »Veranderung« im psychoanalytischen Prozeß aufgezeigt werden.