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Der Autor versucht den Analytiker als Anderen im Sinne des analytisch Dritten in einem postklassischen Übertragungsmodell zu bestimmen. Dazu greift er intersubjektivistische und konstruktivistische Ansätze auf und erweitert diese. Zwiebels Modell einer bipolaren Theorie der Übertragung reflektiert die Gegenübertragungsphantasien des Analytikers, die er durch dialektisches Denken zu fassen versucht. Die Transformation des Analysanden und Analytikers geschieht in einem intersubjektiven Raum, in dem sich Analytiker und Analysand ihrer psychischen Grenzen versichern und diese verändern. »Problematische Momente« von Nicht-Verstehen und Nicht-Wissen spielen eine konstitutive Rolle, die zur Anerkennung des Unbewußten beitragen; sie müssen sich ereignen, um reflektiert werden zu können: In einer Ko-Kreation von projektiver und introjektiver Identifizierung bildet sich das analytisch Dritte im bifokalen Prozeß heraus.