You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Auf der Basis seiner Allgemeinen Verführungstheorie, die ihrerseits in der von ihm so genannten Anthropologischen Grundsituation, d. h. dem asymmetrischen Verhältnis von Erwachsenen und Kleinkind, wurzelt, zeichnet der Autor dieses Verhältnis unter dem Blickpunkt rätselhafter, weil durch das Unbewußte kompromißhaft gebildeter Botschaften, die dem Kind als Botschaften des Anderen zur Übersetzung aufgegeben sind. Dabei greift das Kind auch auf kulturelle, mytho-symbolische Codes zurück. Der Autor erörtert im weiteren die daraus erwachsenden konzeptuellen Konsequenzen für den Begriff des Unbewußten.