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Der erweiterte Selbstmord führt in jenen Bereich, in dem die Hermeneutik gefordert ist, weil alte Verstehensmuster nicht mehr greifen, so daß wir uns aufgerufen fühlen, tiefergehend zu verstehen, warum ein Täter seine Partnerin tötet und dann sich selbst. Die Zeugen der Tat, die kriminologisch so wichtig wären, sind beide tot. Anhand von 5 unausgelesenen Fällen versuchen die Autoren, Fallgeschichten aus Polizeiakten zu rekonstruieren und einen Idealtypus zu entwerfen, wobei als Invariante in dieser qualitativen Forschungsstrategie eine Selbstobjektbeziehung gesehen wird.