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Die zweite Arbeit der Trilogie endete mit einem »Cliffhänger«, d. h. mit einer schönen Formulierung der Position der Autoren, die sie abschließend erscheinen, jedoch gleichzeitig eine Fortsetzung dringend erwarten läßt. In dieser dritten und letzten Arbeit der Trilogie kommt es deshalb zur Anwendung neuer Modelle der Beziehungsregulierung und der Bildung von Beziehungswissen. Es werden empirische Daten der Mimik-Forschung, der »Appraisal«-Theorie, der affektiven Einschätzung der Situation und des Objekts, der Situationstheorie und Theorie der Gegen-kontrollen in ein Modell der gestörten Regulierung eingebaut. Es folgen Erörterungen zur kognitiven Feinregulierung mit niedriger affektiver Dosierung sowie zur Funktion aggressiver Impulse bei Borderline-Störungen. Die drei Arbeiten gehen von unterschiedlichen Problembereichen und ihnen zugeordneten Denkmodellen aus. Die gewonnenen Einsichten sind zunächst fragmentarisch, führen aber immer wieder zu neuen Ansätzen, die Stück für Stück affektive Barrieren und Beschränkungen der Kompetenzen und Kenntnisse in Richtung einer Gesamtsicht erweitern. In Analogie zu Problemlösungsprozessen im Traum bezeichnen die Autoren ihr Verfahren als Theorienbildung in Fragmenten.