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Am 18. Dezember 2004 jährt sich der Geburtstag von Paul Klee zum 125. Mal. Mit ihm und seinem Werk beschäftigte sich die Autorin über Jahrzehnte. In einer Kinderzeichnung des etwa Vierjährigen, Mimi überreicht Mme Grenouillet einen Blumenstrauß, fiel der Autorin bei eingehender wie auch psychoanalytischer Betrachtung die der Zeichnung innewohnende Dramatik auf. Diese liegt in der Aussage ihrer Darstellung von Mutter und Kind. Darüber hat die Autorin 1980 in dieser Zeitschrift berichtet. Jetzt legt Anita Eckstaedt einen Beleg vor für ein geheimes Zeichen Klees, das er für sich im Alter von zehn Jahren entwarf, der Schlüssel zu seinem Selbst. Er gibt sich eine eigene Herkunft besonderer Art, erschafft sich quasi selbst, und rettet sich damit über das, was er in der Realität der Beziehungen entbehrte. Das kennzeichnet die Fähigkeit des begabten oder auch hochbegabten Kindes. Das Zeichen verfolgt die Autorin dann in späteren Arbeiten. Es erscheint in ganz besonderen und bekannten Werken wie beispielsweise dem Rosengarten von 1920. Schwere Ereignisse im Leben Paul Klees spiegeln sich in Veränderungen dieses Zeichens und dem Raum wider, in dem das Zeichen erscheint. Klee malt es bis zu seinem Lebensende. Damit schließt sich ein Kreis.