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Der Autor wirft zunächst seinen Blick auf die Beziehung zwischen Freud und Schnitzler, die bei aller Nähe thematischer Einsichten — bei Freud verbunden mit hoher intellektueller Vertrautheit und Idealisierung Schnitzlers zu seinem Doppelgänger — doch durch eine reale Distanz kennzeichnet war — und bei Schnitzler auch Vorbehalte gegen die Psychoanalyse einschloß. Die Untersuchung geht im weiteren den Veränderungen nach, die Schnitzlers Traumnovelle in Kubricks Adaptation Eyes Wide Shut erfährt. Die Ausblendung der jüdischen Elemente der Schnitzlerschen Vorlage bei Kubrick kommt ebenso zur Sprache wie solche Motive und erotischen Phantasien wie versteckte Homosexualität, Nekrophilie, Eifersucht, Erniedrigung des Sexualpartners in ihrer jeweiligen Umsetzung in Literatur und Film. In beiden, der Schnitzlerschen Novelle wie in Kubricks Film, wird die Ambivalenz, ob alles nur Traum ist oder doch Realität, letztlich nicht aufgelöst: Sicherheit ist nirgends.