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Ausgangspunkt des hier vorgelegten Gedankengangs ist die Unterscheidung Freuds der Neurosen in Aktualneurosen »mit psychischer Unzulänglichkeit« und Masturbation einerseits und in Abwehrneuropsychosen »mit psychischem Mechanismus« und »adäquater sexueller Aktion« andererseits. In den vergangenen Jahren analysierte ich einige Analysanden »mit psychischer Unzulänglichkeit«, bei denen die Masturbation die hauptsächliche sexuelle Praxis war. In den Analysen kommt es zu einem erschöpfenden Stillstand. Diesen verstehe ich als Folge einer masturbatorischen Position in der psychischen Organisation. Aufbauend auf der Theory-of-mind-Theorie und der Regulierungstheorie von Ulrich Moser und Ilka von Zeppelin wird die masturbatorische Position als Folge einer konkretistischen Regulierung einer Verführungssituation in der Analyse konzipiert. Durch die Überwindung der situationstheoretischen Regulierung mit Hilfe der Analyse kann die masturbatorische Position verlassen werden. Die psychische Arbeit am Trieb wird wiederaufgenommen, und es entstehen die subjektive Zeit, das sexuelle Objekt und die psychische Realität, d. h. die Arbeit am Ödipuskomplex setzt ein.