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Yeomans, Frank E., John F. Clarkin, Otto F. Kernberg: A Primerof Trans-ference-Focused Psychotherapy for the Borderline Patient. Lanham (Jason Aronson) 2002. 283 Seiten. $ 50,00.
Die Forschungsgruppe vom Personality Disorders Institute (PDI) des New York Hospital der Cornell University in White Plains hat zwei Bücher vorgelegt,
in denen sie ihren Ansatz in manualisierter Form ausgearbeitet hat.
Das Manual von Clarkin, Yeomans und Kernberg (1999 auf englisch und 2001 auf deutsch erschienen) ist in vier Hauptkapitel und einen Anhang unterteilt. Das 1. Hauptkapitel beschäftigt sich mit den Prinzipien der übertragungsfokussierten Psychotherapie (TFP). Die Autoren gehen davon aus, daß man sich von verschiedenen Perspektiven aus dem theoretischen Verständnis einer Persönlichkeitspsychopathologie nähern kann, wobei der psychodynamische, der interpersonale und der kognitive Ansatz am bedeutendsten sind. Die Schwerpunkte und strategischen Prinzipien der übertragungsfokussierten Psychotherapie basieren auf einem objektbeziehungstheoretischen, psychodynamischen Verständnis der Persönlichkeitsstörung. Das grundlegende Konzept der psychodynamischen Therapie von Persönlichkeitsstörungen besteht nach den Autoren darin, die Pathologie des Patienten als eine im »Hier-und-Jetzt« stattfindende unbewußte Wiederholung pathogener, internalisierter Beziehungserfahrungen aus der Vergangenheit anzusehen. Die inneren Selbst-Objekt-Dyaden bestimmen die Art und Weise, wie das Individuum das »Hier-und-Jetzt« wahrnimmt. Das Entscheidende ist nun, daß bei Personen mit Borderline-Persönlichkeits-Organisationsniveau die Selbst-Objekt-Dyaden in einer unreifen, voneinander dissoziierten Form vorliegen, was zu einer inneren Verwirrung und einem chaotischen subjektiven Erleben führt. Diese Patienten zeichnen sich aus durch Identitätsdiffusion und unreife Abwehrmechanismen wie vor allem Spaltung und projektiver Identifikation. Die internalisierten Objektrepräsentanzen von Borderline-Patienten sind Karika