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Der Autor legt eine Neuformulierung des psychischen Apparats der Psychoanalyse vor, erweitert um die Konzeption einer vitalen basalen Lebensorganisation, die auf den Forschungen der Neurowissenschaften und der Bedeutung des limbisch-affektiven Systems gründet. Ich-Struktur und Ich-Bewußtsein ruhen auf dieser basalen Lebensorganisation im Es auf und ermöglichen menschliche Kultur und Kunst — und die Psychoanalyse. Die Durchlässigkeit seelischer Strukturen ermöglicht Kreativität und die Transformation von Erfahrungen und Erinnerung. Traumatische Erfahrungen sind Transformationen versperrt. Inszenierung ist ein wichtiger Modus, mit dem Transformation unter Nutzung der basalen Organisation stattfinden kann.