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Ethische Prinzipien als Normierungen des Handelns sind in Werten begründet, die sich auch in der psychoanalytischen Berufsethik konkretisieren und deswegen immer wieder zu reflektieren sind. Die Autoren, die im Vertrauensanalytiker-Gremium der DPG zusammenarbeiten, diskutieren am Vier-Prinzipien-Modell von Beauchamp und Childress die Grundsätze des Respekts (Achtung) vor der Autonomie, des Sorgens und der Hilfeleistung, der Schadensvermeidung und der guten Passung. Indem solche Grundprinzipien in Psychoanalysen nicht ausreichend beachtet werden, kann es nicht nur zu sexuellen Übergriffen, sondern auch zu anderen Grenzverletzungen, wie z. B. Machtmißbrauch, kommen. Wichtig ist es, derartige Gefahren rechtzeitig zu erkennen und Hilfsmöglichkeiten (die aufgezeigt werden) anzunehmen.