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Die Bedeutung des Vaters für die Entwicklung des Kindes ist im psychoanalytischen Verständnis der letzten Jahre deutlich erweitert worden. Bereits im ersten Lebensjahr kann der Vater eine eigenständige Rolle für das Kind einnehmen. Aber obwohl viele Väter ein neues Rollenverständnis entwickeln möchten, bleibt eine große Scheu im Umgang mit dem Kleinkind. Der Autor entwickelt die These, daß Väter häufig den Umgang mit der unabgegrenzten, präverbalen Welt vermeiden, weil dadurch die ödipale trianguläre Stabilität in Frage gestellt wird und der Vater mit eigenen, unbewußten Ängsten vor Regression in Berührung kommt. Anhand zweier Psychoanalysen mit jungen Vätern werden zwei Formen der Abwehr gegen die Erfahrung früher Erlebnisformen dargestellt.