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Wahn ist eine Ansammlung von Mikrowelten besonderer Art, die auch Transformationen enthält, die sich im Traum nicht finden. Das hängt damit zusammen, daß 1. die affektive Regulierung im Wahn (Desaffektualisierung, direkte Sicherheitsregulierung) andere kontextuelle Bedingungen und Möglichkeiten schafft, als sie in Poesie und Traum gegeben sind; und 2. Neubündelungen von Features der kognitiven Elemente auftreten, die sich leicht »verschieben« können. Zunächst werden an Beispielen eines Gedichts und eines Schlaftraums Formen der Transformation beschrieben und kategorisiert. Das Konzept beruht auf der mathematischen Definition von Transformation (Erhalt aller Elemente von Subjekt-Ob-jekt-Interaktionen). Es folgen die Analyse einer Tagebucheintragung eines Schizophrenen und eine Therapiestunde des psychotischen Jungen Mathew mit seiner Therapeutin O'Shaugnessy. Ein neues Modell der affektiven Regulierung und Steuerung der Wahnbildung wird vorgelegt.