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Fokussiert auf die künstlerisch-schöpferische Seite der Kultur, geht der Autor der Aktualität der Freudschen Abhandlung über das Unbehagen in der Kultur anhand von fünf Fragenkomplexen nach: er fragt nach Wesen und Art des »Behagens«, das Kultur bereiten soll; forscht nach Gründen für die Anfälligkeit für Aggression der sogenannten europäischen »Kulturvölker« im 19. und 20. Jahrhundert; diskutiert, ob die heutige Kultur besser für den Umgang mit Aggression gerüstet ist; fragt schließlich nach der Stellung der Religion sowie der Beschaffenheit von Schuld in der heutigen Kultur. Am Schluß steht die Warnung, sich nicht leichtfertig über den Freudschen Pessimismus hinwegzusetzen.